How Some Developers Fake a 100 Score on Shopify Google PageSpeed

Wie manche Entwickler bei Google PageSpeed für Shopify einen 100er-Score vortäuschen

Jeden Tag überprüfen wir Dutzende von Websites und geben kostenlose Empfehlungen zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit. Dadurch sehen wir regelmäßig alle Arten von Optimierungsansätzen – einige legitim, andere fragwürdig.

Auf den ersten Blick sah der Shopify-Store, den wir kürzlich analysiert haben, großartig aus. Alles wirkte sauber und professionell erstellt.

Als wir jedoch einen Leistungstest mit Google PageSpeed Insights durchführten, waren die Ergebnisse nicht perfekt, aber immer noch recht hoch:

96/100 auf Mobilgeräten
98/100 auf dem Desktop

Auf den ersten Blick mag dies ein ausgezeichnetes Ergebnis sein. Doch als wir die technische Einrichtung des Shopify-Stores genauer analysierten, bemerkten wir mehrere Dinge, die Fragen aufwarfen, wie diese Bewertungen erzielt wurden.

In diesem Artikel erklären wir:

• Wie einige Entwickler Shopify PageSpeed-Werte künstlich erhöhen
• Warum ein 100er-Score bei Shopify nicht immer bedeutet, dass die Website schnell ist
• Wie eine echte Shopify-Geschwindigkeitsoptimierung tatsächlich aussieht

Das Verständnis des Unterschieds zwischen echter Leistungsoptimierung und manipulierten PageSpeed-Scores kann Store-Betreibern helfen, kostspielige Fehler bei der Einstellung von Entwicklern oder SEO-Spezialisten zu vermeiden.


Die Messung von Webpagetest ist fehlerhaft. GTmetrix zeigt über 20 Sekunden an, aber die Ressourcenauslastungsdiagramme zeigen eine Zeit von etwa 8 Sekunden.

Webpagetest-Messung mit einem Fehler

GTmetrix Test

Berücksichtigt man, dass der GTmetrix-Score auch eine 17-sekündige Verzögerung durch ein externes Tracking-Skript beinhaltet, sieht das Ergebnis immer noch akzeptabel aus.

In solchen Situationen besagen Optimierungsberichte normalerweise, dass die Website nahezu perfekt ist und nur noch wenige kleinere Verbesserungen anstehen – wie das Aktivieren von Server Push, das Anpassen des Ressourcenladens oder das Optimieren mehrerer Skripte.

Auf den ersten Blick scheint alles normal.

Aber die eigentliche Frage ist:

Was steckt tatsächlich hinter diesem „perfekten PageSpeed-Score“?

Hallo — Ich bin der PageSpeed-Bot

Schauen wir uns genauer an, was passiert, wenn Google PageSpeed Insights (Lighthouse) eine Website scannt.

Wenn der Lighthouse-Bot eine Seite öffnet, sieht er nicht unbedingt dieselbe Version der Website, die echte Benutzer in ihren Browsern sehen.

Einige Entwickler konfigurieren ihre Websites absichtlich so, dass PageSpeed eine vereinfachte oder optimierte Version der Seite erhält, während normale Besucher die vollständige Version laden.

Dies kann die Leistungsbewertungen künstlich erhöhen.


Was Lighthouse möglicherweise sieht

Wenn der PageSpeed-Bot die Seite lädt, erhält er möglicherweise eine minimale HTML-Struktur wie diese:

 

<html>
  <head>
    <title>arsagro</title>
    <style>
      body {
        background: url(/image/templates/mob.jpg);
        background-size: cover;
      }
    
</style>
    <link href="catalog/view/theme/revolution/stylesheet/stylesheet_min.css" rel="stylesheet">
    <style>
      #top2 .search {margin-top: 22px;}
      #top2 #logo {margin-top: 8px;}
    
</style>
    <link href="/catalog/view/theme/default/stylesheet/blog/module.min.css" type="text/css" rel="stylesheet" media="screen" />
    <script src="/catalog/view/javascript/jquery/jquery-2.1.1.min.js"></script>
    <script src="/catalog/view/javascript/jquery/owl-carousel/owl.carousel.min.js"></script>
    <script src="/catalog/view/javascript/revolution/javascript_min.js"></script>
  </head>
  <body>
  </body>
</html>

Diese Version der Seite lädt fast sofort, da sie nur eine geringe Menge Code enthält.

Daher kann PageSpeed sehr hohe Leistungsmetriken melden.

Was hinter den Kulissen passiert

In einigen Fällen erkennen Websites, ob der Besucher ein PageSpeed- oder Lighthouse-Bot ist.

Wenn die Anfrage einen Lighthouse-User-Agent enthält, kann der Server mit einer anderen Version der Seite antworten, die speziell für Testtools optimiert ist.

Beispiel einer auf einigen Websites verwendeten Logik:

Diese Technik lässt es so aussehen, als ob die Website in Leistungstests extrem schnell lädt.

Allerdings können echte Nutzer immer noch längere Ladezeiten erleben, da sie die vollständige Version der Website mit allen Skripten, Apps und Tracking-Tools erhalten.


Warum das für Shopify-Stores wichtig ist

Für Shopify-Stores sollte die Leistungsoptimierung auf die reale Benutzererfahrung abzielen, nicht nur auf Testergebnisse.

Ein hoher Shopify PageSpeed-Wert bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Store korrekt optimiert ist.

Die tatsächliche Shopify-Optimierung umfasst:

• Reduzierung unnötiger Apps
• Optimierung von Bildern und Medien
• Verbesserung der Theme-Code-Struktur
• Minimierung der JavaScript-Ausführung
• Optimierung von Drittanbieter-Skripten

Diese Verbesserungen wirken sich auf die tatsächliche Store-Performance aus, nicht nur auf Lighthouse-Metriken.

Wichtigste Erkenntnis

Wenn Sie einen Shopify-Store mit einem perfekten PageSpeed-Score von 100 sehen, bedeutet das nicht immer, dass die Website wirklich optimiert ist.

Manchmal bedeutet es einfach, dass das Testtool eine andere Version der Seite erhält als echte Besucher.

Bei der Bewertung der Shopify-Performance sollten Sie immer über den Score hinausblicken und sich auf das reale Ladeverhalten und die Benutzererfahrung konzentrieren.